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Projekt: Der Terabyte Server für zu Hause |
| Aufbau | NASLite Disk SMB | NasLite FTP | WLAN und Backup | Verschlüsselung | remote shutdown script |
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(c) wonderer4711@gmx.de (Fragen, Anregungen, Meinungen) /// H. Heigl, 2004, 2005, 2006 |
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Ziel: In einem Tag 1 TB (Ein ganzes Terabyte!) an Speicherplatz für zu Hause zu haben.
Material: Ein alter Computer (geschenkt oder für MAXIMAL 10,- bei einem Auktionshaus Ihrer Wahl, lediglich eine funktionierende Netzwerkkarte und Grafikkarte sollten vorhanden sein), 4 250GB Festplatten (hier: Maxtor 7Y250P0, 7200RPM, 8MB Cache), eine kostenlose NASLite Diskette von Serverelements.
Kosten: 4x 250GB
Festplatten (Stückpreis ca. EUR 140,-; derzeitiger Strassenpeis)
Gesamt: ca. EUR 560,-
Step 1 - Aufbau ...
Als Grundlage diente mir ein alter Rechner, den ich noch hatte. Dies kann irgendein alter Pentium Rechner sein! Es ist vollkommen egal welche Hardwarespezifikationen, etc. das Teil hat. Es spielt grundsätzlich keine Rolle welche Netzwerkkarte, Grafikkarte und Speicher drin sind. Meiner hier ist ein P2-500 mit 256MB. Es reichen aber auch vollkommen ein P1-200 mit 64 oder 128MB RAM aus.

Aus dem Rechner habe ich zuerst alle
Laufwerke (Festplatten, CD Laufwerk, etc.) entfernt. Es war also nur ein
"leerer" Rechner ohne Festplatten.
Hier habe ich dann die neu gekauften 4mal 250GB Festplatten eingebaut.


Die Anordnung ist
natürlich
auch vollkommen willkürlich. Ich habe hier nur die jeweiligen
Master und Slave-Platten zur besseren Unterscheidung gekennzeichnet.
Das CD Rom Laufwerk hab ich
drin gelassen, weil ich zu faul zum rausschrauben war ;-)
Desweiteren habe ich zwischen den einzelnen Platten noch etwas Luft gelassen.
Hierdurch kann die Luft besser zirkulieren und zusätzliche Lüfter zur Kühlung
sind nicht notwendig.
Bis hierher haben die Arbeiten ca. 15 Minuten gedauert.
Step 2 - Disk: ...
Danach habe ich die vorher unter einem Linux System (irgendein Nachbar oder Freund hat bestimmt einen Suse, RedHat, Debian, gentoo, YellowDog, etc. Rechner zu Hause rumstehen)erstellte NasLite Diskette eingelegt und gestartet.
Unter der o.a. Seite von
Serverelements.com das entsprechende Diskettenimage runterladen.
Hier hat man die Wahl zwischen
- SMB (Fast-Ethernet)
- SMBG (Gigabit-Ethernet)
- FTP (FTP)
- FTPG (dito für Gigabit Karten)
- NFS (NFS)
- NFSG (NFS Gigabit)
Am meisten verbreitet ist wohl die erst genannte SMB (Samba) Version. Nach dem Download unter eben einem Linux System (es kann auch mit einer Knoppix CD erledigt werden wenn man kein Linux zur Hand hat) wie folgt die Diskette erstellen:
| gunzip NASLite.img.gz fdformat /dev/fd0u1722 dd if=NASLite.img of=/dev/fd0u1722 |
Hiermit wird eine eingelegte
Diskette mit 1,722MB formatiert und das Diskettenimage auf die Diskette
geschrieben.
Falls kein Linux zur Verfügung stehen sollte oder man die Mühe einer solchen
händischen Konfiguration scheut kann man unter der Serverelements Website auch
eine CD bestellen auf der sich ein "Diskettenerstellungstool"
befindet.
Unter Knoppix kann man einfach ein neues Terminal Fenster öffnen und folgendes eingeben (falls man die SMB Version haben möchte):
| cd /tmp wget http://www.serverelements.com/bin/NASLite-SMB.img.gz gunzip NASLite-SMB.img.gz fdformat /dev/fd0u1722 dd if=NASLite-SMB.img of=/dev/fd0u1722 |
Danach ist die Diskette Einsatzbereit und das Sytem kann damit gestartet werden.

Nachdem ich dann das Floppykabel umgedreht hatte *hüstel* hab ich das Naslite gestartet um die Platten ins System einzubinden.

Also zuerst im Menu Punkt 4 auswählen, mit der ersten Platte am ersten Controller anfangen und initialisieren.
Achtung: Alle
hier initialisierten Platten sind danach leer! Alle Daten die sich ggf. vorher
auf der Platte befunden haben sind danach weg!
Bei 250GB brauchte der Rechner
ca. 30-40
Minuten bis alle Daten, speziell die inode tables auf die Festplatte geschrieben sind.
Die Platten werden mit Disk-1, Disk-2, etc. bezeichnet und können nicht
geändert werden. lediglich später bei der Laufwerksverknüpfungsbezeichnung
unter Windows z.B. kann man dann Namen vergeben.
Bei der SMB (=Samba) Version können die Platten dann nach der UNC Pfad
Konvention (z.B. \\192.168.1.1\Disk-1) direkt angesprochen werden.
Bei der NFS (=Network File System) Version, die gerne unter Unix und Linux
verwendet wird können die Laufwerke dann direkt gemounted werden
(z.B. mount 192.168.1.1:/export/Disk-1 /mnt/NASDrive-1).
Unter Mac OS X wird der NSLite Server unter dem Punkt "mit Server
verbinden" (Menupunkt) gefunden.
Danach ist das System nach
einem kurzen Neustart einsatzbereit.

Live Screenshot :-)
Nun habe ich nur noch dem Naslite eine IP-Adresse gegeben (Select:> 1), Die Arbeitsgruppe (optional, hab ich auf WORKGROUP gelassen) und einen "Namen". Das war es dann.
Schön ist auch, das man sich bei einem solchen funktionierenden NASLite System eine weitere Diskette erstellen kann (Menu Punkt C ) um z.B. ein weiteres Terabyte zur Verfügung haben zu wollen (wer es braucht...).
Neben dem weiter unten zu
sehenden Webinterface (einfach in einem Browser wie Mozilla Firefox, Safari,
Konquerer, Opera, etc. in der Adresszeile die IP-Adresse eingeben) kann man den
Rechner auch fernsteuern. Dies geht mittels eines Telnet Clients (Unter Windows
z.B. Putty
oder WinSCP).
Hier einfach die IP Adresse eingeben und man erhält die NASLite Anmeldemaske
und kann so den Server z.B. ferngesteuert herunterfahren.
Ausser dann noch z.B. Datum und Uhrzeit ändern (Siehe Menu Punkt 6) kann man
auch und muss man auch nicht mehr tun.
Einer der etwas kurioseren Features sind die Beep Codes des Systems. Es piepst immer (meist zweimal tief, einmal hoch) wenn 1.) der Server gestartet und bereit ist, 2.) der Server runterfährt, 3.) Netzwerk (in welcher Form auch immer) nicht verfügbar ist und 4.) die Festplatten den SMART self assignment test nicht bestanden haben (wenn die Festplatten S.M.A.R.T. unterstützen). Wenn die Festplatte(n) das nicht unterstützen gibt das System trotzdem einen Ton von sich, was u.U. nervig sein kann. In diesem fall hilft nur den Lautsprecher abzuklemmen ;-)

Fazit:
Alles in allem hat es bedingt
durch die Initialisierungszeit der einzelnen Festplatten nicht mal einen halben
Tag gedauert bis man für rund EUR 560,- einen voll Funktionsfähigen NetworkAttachedStorage
Speicherplatz mit einem Terabyte (1000 GB) Speichervolumen hat. Es geht keinerlei Platz
auf den Festplatten durch irgendwelche Installationen verloren. Das System
startet von der NASLite Diskette. Die Diskette kann im System
selbst kopiert werden, sodass ein weiterer Rechner (mit entsprechend anderer
IP-Adresse) dazu gestellt werden können...
Es ist einfach zu handhaben und im lokalen Netzwerk einfach über die
Netzwerkumgebung auffindbar.

Webinterface nach erfolgter Installation

Die Systeminformationen im Webinterface
Wem ein solcher ausrangierter alter PC zu groß oder wuchtig ist um Ihn mit sich rum zu tragen kann das ganze natürlich auch mit einem Barebonesystem machen.So wäre ein solches System auch wieder "mobil".
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Anmerkungen: Es darf
natürlich auch bei aller Begeisterung nicht vergessen werden, das dieses System
ein paar Einschränkungen hat (der eine brauchts - der andere nicht...):
- keine Benutzerrechte, Kein User Management oder dergleichen
- Keine Unterstützung von mehr als 4 Festplatten
- keine Unterstützung von RAID oder SCSI Controllern.
- keine CD Unterstützung
- Kein ext3 Filesystem (also kein Linux File Journaling)
- Keine Klickibunti Oberfläche oder so. NUR die Diskette.
- es muss zum hochfahren keine Maus oder Tastatur angeschlossen sein
- der "Serverstatus" kann jederzeit über einen Browser abgefragt
werden.
NASLite-FTP: ...
nachdem die SMB Version für
die meisten Dinge durchaus Ausreichend ist dachte ich mir, das es aber manchmal
besser wäre auch einen FTP-Server im netz zu haben.
Also nahm ich kurzerhand NOCH einen dieser alten P3-500 Rechner und baute da mal
eben eine Festplatte ein, habe mir die NASLite-FTP Version von serverelements
geholt, per Linux (diesmal unter RedHat 9) die Diskette erstellt und den Rechner
angeschmissen.
nach konfiguration der IP-Adresse und der festplatte UND dem aspeichern der Konfiguration sowie dem booten danach war der FTP Server Einsatzbereit.

Hiernach hatte ich dann auch per Anmeldung als "anonymus" (nicht die NASLite Anmeldedaten verwenden) einen FTP-Server mit einer recht flotten Verbindung.

Hiernach kann man nun diesen FTP-Server an seinen Router klemmen, diesen für Port21 entsprechend konfigurieren und hat seine private Dateiablage von überall Zugänglich.
WLAN:
...
Naslite an sich unterstützt keinerlei WLAN Karten. Hier muss sich ggf. so
beholfen werden, das eine WLAN Bridge bzw. ein Accesspoint mit Bridging Funktion
davorgeschaltet wird. Also die vom NASLite Server verwendete Netzwerkkarte
einfach per Crossoverkabel an einen Accesspoint anschliessen, fertig.
Weitere Infos gibt es natürlich auch auf der Hauptseite von NASLite unter http://www.serverelements.com wo auch ein Forum (in englisch) zu finden ist.
Ausblick / Szenario Backup-Server ...
Folgende Anpassungen können z.B. vorgenommen werden um aus dem Terabyteserver einen Backup Server zu bauen:
Es werden 4 5,25 Zoll
Festplattenwechselrahmen in ein entsprechend großes Gehäuse eingebaut.
ca. 10 entsprechende festplatten in den entsprechenden Wechselrahmeneinsätzen
verbaut (hierzu sind natürlich nicht zwingend 250GB Festplatten erforderlich).
Beschriftet werden die festplatten z.B. mit 1G, 2G, ...5G und 1U, 2U, ...5U
(Gerade und Ungerade Wochen). Montag bis Donnerstag wird incrementel darauf
gesichert (je Wochentag eine Festplatte, Montags wird gewechselt). Freitags
kommt dann die 5. Platte in einen der Einschübe und es wird ein Full-Backup
durchgeführt. Die Platten 1-4 kommen dann an einen sicheren Ort.
Die Backupsoftware kann also am besten auf die SMB freigaben oder besser auf die
FTP-Version von Naslite zugreifen.
Um mit den fehlenden 3 Disketten für die Vollbackup Sicherung am Wochenende
keine Probleme zu bekommen wird hier einfach eine entsprechende
Wochenend-Diskette erstellt und verwendet, fertig. Backup Software, die mit FTP
umgehen kann ist z.B. bei google zu finden.
Hint: Backup Scripte
Hier noch zusätzlich ein kleines Backup Script (bevorzugt für mac OS und Linux User):
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Und hier nochmal ein Backup Script für "robocopy" unter Windows:
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Das letzte Script macht
Backups vom NAS (X:) zu einem lokalen pfad (d:). Zusätzlich wird eine Log Datei
erstellt.
Hint: NASLite unter Linux automatisch mounten
Für den ein oder anderen vielleicht nicht ganz neu, aber Linux-Neulinge könnten dies hier vielleicht gebrauchen. Diese "Anleitung" ist aus der praxis entstanden, es gibt bestimmt noch einige andere, dies ist halt eine:
Wie lasse ich also meine NASLite Volumes automatisch beim Start von Linux mounten?!
Zuerstmal einen Mount Point erzeugen: /mnt/nasdisk1 und z.b. mnt/naskisk3
Dann mit einem Texteditor ein script-file (z.b. mit dem Namen nxmount.sh) erzeugen, was so aussieht:
#! /bin/sh
#
#
smbmount //naslite-smb/disk-1 /mnt/nasdisk1 -o username=admin,password=nas
smbmount //naslite-smb/disk-3 /mnt/nasdisk3 -o username=admin,password=nas
Dann die Datei in /etc/init.d plazieren. Dann das ganze mit folgendem Befehl in
einem Terminal Fenster compilieren:
chmod +x /etc/init.d/xmount.sh
Dann das ganze zu rc.d mit folgendem befehl hinzufügen:
update-rc.d xmount.sh defaults 20
Ein bischen umständlich vielleicht, aber es funktioniert und ist recht gut und
ist nachvollziehbar denke ich.
Vergleich:
Hier beispielhaft eine kleine Zusammenstellung im Vergleich zu fertigen NAS Systemen für den Hausgebrauch basierend auch auf einem Artikel der Zeitschrift c't (Heft 25/04, ab Seite 210).
| NAS-Geräte für das kleine Netz | |||
| Typ | NASLite | ALL6200 | HD-H120LAN |
| Hersteller | Serverelements | Allnet | Buffalo |
| Web | www.serverelements.com | www.allnet.de | www.buffalo-technology.de |
| Schnittstellen | Ethernet
10/100 MBit Gigabit Ethernet |
Fast Ethernet | 2x USB, Fast Ethernet |
| mitgelieferte Festplatten | - | - | ja |
| Ausstattung: | |||
| maximale HDD Grösse | bis zu 32 Terrabyte (aufgeteilt auf 4 Platten) | 250 GB | 300 GB |
| Dateisystem | ext2 | ext3 | k.A. |
| Unterstütze Protokolle: | SMB, FTP haben alle... | ||
| AppleShare | - | - | x |
| User Datenbank | - | x | x |
| Share Verwaltung | - | x | x |
| Domäne | - | - | x |
| Besonderes | von
Diskette Startbar, Modular, Portierbar auf andere Rechner |
Lüfter | internes Netzteil, Lüfter |
| Konfiguration: | |||
| http / telnet / ssh | x /x /x | x / - /- | x / x/- |
| Dokumentation | english (Website oder auf der CD) | dt, englisches Manual | dt, englisches Manual |
| Durchsatz SMB | ca. 2,9 - 8 MB (Hardwareabhängig) | 3 MB | 5-7 MB |
| FTP | 2,9 - 5 MB | 2,9 - 4 MB | |
| Leistungsaufnahme im Stromnetz | ca. 15 - 40 Watt (Dauerlast) | 11,6 Watt | 14,8 Watt |
| empfohlener Preis | Festplattenpreis: 1mal 200GB: EUR 104,- 4mal 250GB: EUR 600,- Rechnerpreis: |
EUR 140,- (ohne Platte) | EUR
260,- (120GB) bis EUR 600,- (300GB) |
| Terabyte Preis | EUR 600,- | EUR 1160,- | EUR 1460,- |
Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll nur das Für- und wieder der Systeme ein wenig verdeutlichen!
update Januar 2005: Seit diesen Monat bekommt man bei Serverelements auch die "NASLite+" und "NASLite FDU" zu kaufen. Hiermit ist es ohne Linux möglich sich solche NAS Systeme aufzubauen. Es kann von CD gebootet werden und von da aus entweder eine NASLite Diskette Ihrer Wahl erstellt werden ODER komplett von CD aus gebootet und das NAS System betrieben werden. Der Preis liegt hier bei $19,95 bzw. $24,95 .
update Februar 2005: Aus einer aktuellen Anzeige in einer it-Zeitschrift:

Es wird also eigentlich genau dieses NASLite System mit ein bisschen drumherum in einem Barebone angeboten. Also ausser dem Raid 5 System (was meiner Meinung nach eh in einen richtigen Server und nicht in ein Network Attached Storage System gehört) und dem redundanten Netzteil sehe ich auch keinen wesentlichen Vorteil hierin. Also bei dem Prsi kann ich mindestens 2 Naslite Systeme aufbauen - hätte also mindestens 2TB - hätte halt nicht so ein schickes Gehäuse aussenrum und müsste mich noch ein wenig um die Sicherheit selbst kümmern, aber der preis macht es wieder wett. Ausserdem sitzt ein komplettes OS auf dem 32MB Flash Memory. DANN kann ich gleich noch eine HDD mit Linux drauf einbauen und hab ggf. ein kompletten Server drauf, wieder mehr Admin Auwand, etc. Naja, muss halt jeder selbst wissen *kicher*
update April 2005: Seit neuestem ist NASLite+ auch als USB Version bei Serverelements zu bekommen. Zum Preis von $24,95 kann man NASLite dann von einem USB Stick starten. Auch diverse Programmbundles aus den verschiedenen NASLite versionen ist möglich.
update November 2005:
Nun ist es auch möglich Dateiverschlüsselung
auf dem NASlite zu implementieren. Mit dem Tool Truecrypt können seit der
version 4.0 verschlüsselte Container unter Windows, Linux und 64-Bit
Systemen angelegt und verwaltet werden.
Link: http://www.truecrypt.org
update Januar 2006:
Wenn
der NASlite Server irgendwo im Keller oder ohne Monitor im nebenzimmer
steht ist es oft schwierig oder umständlich diesen mal herunter zu
fahren.
Man kann hier entweder "normal" eine Telnet
Session öffnen, beim Login die entsprechenden Login Daten eingeben
und dann mit dem menupunkt "8" den Server herunterfahren.
Wem das zu viele Schritte sind und wer dies automatisieren möchte kann dies z.B. von Windows aus mit dem Tool TST10 (oder auch telnet scripting tool 1.0 welches Freeware ist) erledigen.
Einfach eine Batch Datei mit dem Inhalt
PATH\TST10.exe /r:shutdown.txt /o:output.txt
erstellen. Hierbei enthält shutdown.txt die entsprechenden Anweisungen.
Hier ein Beispiel für die Datei shutdown.txt:
192.168.1.XX
(XX ist die IP des NASLite Rechners)
wait "login:"
send "admin\m"
wait "Password:"
send "****\m"
(****=das passwort)
wait "Select: >"
send "8\m"
(Option
8=Shutdown)
wait "Shutdown: [y/n] >"
send "y\m"
wait "test"
Der letzte wait Befehl ist lediglich dazu gedacht um sich die shutdown Messages des naslite Server anzuschauen.
Diskettenlabels
Die
Diskettenlabels im PDF Format sind für einige recht unflexibel.
Deshalb habe ich hier einmal ein Diskettenlabel als JPG-Bilddatei hinterlegt.
![]() |
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Bild z.B. mit der
rechten maustaste anklicken und "Datei speichern |
update Mai 2006
Die LUG Sauerland hat hier auf einer XEN-Basis einen virtuellen NAS-Server aufgesetzt, der auch noch interressant aussieht, da er noch mehr Features wie RAID5 enthält, allerdings auch viel mehr Administrationsaufwand benötigt.
Desweiteren hab ich ein neues Projekt eines Software WLAN-Accesspoints auf Basis von CQureAP gestartet. näheres unter http://www.softwarewlan.de.ms/
Ein weiteres Projekt ist der
Selbstbau eines Ethernet-Kebel Testers. näheres
unter http://www.ethernettester.de.ms
update September 2006:
NasLite Diskette unter Ubuntu erstellen
Um eine bootfähige NASLite v
1.x Floppy Diskette unter Ubuntu (in diesem Fall Version 6)
zu erstellen geht man wie folgt vor:
1. Diskettenimage unter www.serverelements.com herunterladen (siehe weiter oben).
2. von
einem root Terminal aus folgendes:
3. formatieren einer Diskette mit 1772kb:
superformat /dev/fd0 sect=21 cyl=82
4. daraus eine Systemdiskette machen:
mkfs /dev/fd0
5. Diskettenimage drauf kopieren:
dd if=(path to input filepfad wo das input-image liegt) of=/dve/fd0
Notiz: fdutils muss installiert sein (im paket manager ggf. nachinstallieren)
update August 2008:
Serverelements hat die kostenfreie NasLite version in Ihr "Archiv" unter http://serverelements.com/naslite.php verschoben. Die ursprüngliche Naslite version wurde weiterentwickelt zu nanonas und es gibt auch eine M2 Edition, die für Multimedia geeignet sein soll. Zu diesem zeitpunkt ist hier aber nocht nichts weiter bekannt, Im Forum wird es die entsprechenden Infos darüber geben.
Meine mittlerweile 3 NAS Server funktionieren nach wie vor und im Moment sind Sie bei ca. 2TB.
update Oktober 2009:
Ich
habe vor ca. 1 Monat das Problem gehabt, das eine HDD nicht gefunden wurde. Es
hatte beim Start ca. 8h gedauert bis das NAS über /DISK3 drüber weg war und
diese wurde später auch nicht angezeigt.
Dies führte letztendlich zum Fileverlust, was bewiesen hat, das hier dringend zu
einem Backup geraten wird. Das Filesystem ist halt nun mal OHNE Journaling und
somit etwas Anfällig.
Nach einer Neuinitialisierung der HDD ging aber danach alles wieder einwandfrei
(es lag lediglich an irgendeinem bad-Block auf der HDD).
update November 2009:
Unter http://sourceforge.net/projects/naslite/files/ habe ich soeben auch VMWare Images entdeckt. Somit steht auch einer Virtualisierung des ganzen Systems nichts mehr im Wege und backups der Disketten sind auch kein Problem mehr.

(c) wonderer4711@gmx.de
/// H. Heigl, 2004, 2005, 2006
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